Webdesign, Fotografie, Video und Architektur-Visualisierungen zwischen Hamburg und Lübeck

Arbeitsweise

Eine Website entsteht: Der Projekt-Ablauf in 5 Phasen

QuoteIm Laufe der Zeit hat sich ein Webseiten-Erstellungs-Prozess heraus kristallisiert, den wir hier transparent machen und schematisch darstellen.

So wissen Sie schon im Vorfeld, was auf Sie zukommt, welche Schritte von unserer Seite unternommen werden und von Ihrer Seite gefragt sind.


Die meisten Projekte indes laufen nicht so linear ab, wie unten stehende Infografik suggeriert. Während der Design-Phase kann es zum Beispiel durchaus sein, dass die Informations-Architektur noch verändert und erweitert wird. Zudem sind die Grenzen fließend, die einzelnen Phasen überschneiden sich. Und jedes Projekt ist anders und verlangt eine individuelle Herangehensweise.

Prozess Arbeitsweise Webdesign

Phase 1: Discovery

Beim Kick-Off Meeting wird der Umfang des Projektes festgelegt und die Ziele, die mit der Website erreicht werden sollen, erörtert. Soll der Bekanntheitsgrad der Marke erhöht werden? Neue Kunden angesprochen werden? Welche Funktionen hat die Seite? Wie viele Seiten und Unterseiten wird sie haben?

Hieraus ergibt sich dann die Projekt-Planung inkl. Meilensteinen, die dann schriftlich festgehalten und in unser Projekt Management System übertragen wird. Zudem erfolgt eine erste Bestandsaufnahme der Inhalte, die dann in der zweiten Phase weiter ausgearbeitet werden.      

Während der Recherche wird gemeinsam geschaut, was andere Unternehmen aus der Branche für Seiten haben (Konkurrenzanalyse). Aber auch völlig branchenferne Internetauftritte können als Inspiration für das Design oder die Struktur der Seite dienen.  Während der Kunde sich dadurch weiter bewusst wird, in welche Richtung das Projekt letztendlich gehen soll, macht er sich ferner mit den aktuellen Trends im Webdesign vertraut.   

Phase 2: Concept

Vor dem Design und der Programmierung wird die inhaltliche und funktionale Struktur festgelegt. Welche Menüpunkte und Unter-Menüpunkte soll die Site beinhalten? In welcher Reihenfolge und in welchen Hierarchien werden diese angeordnet? All dies wird dann in einer sog. Sitemap festgehalten (Seitenbaum, in etwa mit dem Inhaltsverzeichnis eines Buches vergleichbar). Hieraus ergibt sich wiederum, welche (Text- und Foto-) Inhalte auf der Site benötigt werden.  

Teil der Content Strategie ist ein zweiter Prozess, in dem die Erstellung der Inhalte geplant wird. Dieser läuft parallel zum eigentlichen Projektablauf und steht in Wechselbeziehung mit ihr. Darüber hinaus lassen sich die entwickelten Inhalte auch an anderer Stelle (Print, Video, Präsentation etc.) weiterverwenden. 

Phase 3: Design

Da wir nun erörtert haben, welche Funktionen die Site haben soll und grob eine inhaltliche Strategie festgelegt haben, folgt die Phase des Screendesigns: Bei Projekten mittlerer Größe etwa, erstellen wir  je einen Prototypen für die Startseite, der Übersichtsseiten sowie der Detailseite. Von diesen drei Design-Entwürfen lässt sich das Design weiterer Seiten ableiten.

Hier gibt es Gelegenheit, Einfluss auf die Gestaltung der Website (Farbgebung, Positionierung der einzelnen Designelemente etc.) zu nehmen. Es sind mehrere Revisionen möglich. Nach der Freigabe dieses Designs folgt die programmiertechnische Umsetzung.

Phase 4: Development

Ab hier werden die Baupläne sozusagen in die virtuelle Realität umgesetzt. Achtung: Wenn die Site erst einmal in die Web-Sprachen HTML/CSS übertragen wurde, sind gestalterische und funktionale Änderungen aufwändiger zu bewerkstelligen als in den beiden vorhergehenden Abschnitten (Konzeption und Design).

Es erfolgt die Anbindung an das Content Management System (CMS).

Parallel zu den bisherigen Phasen muss gemeinsam an den Inhalten gearbeitet werden, damit diese rechtzeitig zur Verfügung stehen, wenn die Site soweit fertig programmiert ist, dass Fotos und Texte in das CMS eingestellt werden können. 

Phase 5: Launch

Wenn die Website auf ihre Funktionalität hin überprüft wurde (Verlinkung etc.) und alle Inhalte eingestellt sind, kann sie online gestellt werden. 

Im Grunde beginnt jetzt erst die eigentliche Arbeit: Anhand von Analytics Software werden Besucherzahlen- und Bewegungen auf der Site gemessen. Die Wechselwirkung der Inhalte mit Social Media Plattformen kann nun genauestens beobachtet werden. Aus den Auswertungen sowie dem Feedback der Kunden ergeben sich dann etwaige Änderungen.

Schließlich ist eine Website kein Buch, welches irgendwann vollendet und in Druck gegeben wird. Sie ist eher vergleichbar mit einem Garten, der gepflegt werden will und sich mit der Zeit organisch verändert. Je komplexer das Projekt, desto mehr inneren und äußeren Einflüssen ist es unterworfen.

Für einen sicheren und stabilen Betrieb Ihrer neuen Website ist es unerlässlich, regelmäßig Sicherheitsupdates für das CMS einzuspielen und Backups von der kompletten Seite zu machen.